04.02.2020 13:39

Initiative Mehr bezahlbare Wohnungen

Klar wehren sich die verwöhnten steuerbegünstigten grossen Kapitalanleger gegen mehr bezahlbare Wohnungen. Die unverminderte Zersiedelung neben vieler leerstehenden bzw. verlotternden Häuser innerorts tut weh. Wegen der Finanzpolitik des Bundes werfen Sanierungen und Neubauten jedoch höhere Renditen ab, denn deren Mieten sind jedenfalls teuer. Allen voran realisieren Wohnbaugenossenschaften innovative und zukunftsfähige Projekte. Denn durch das Fehlen bezahlbarer Wohnungen werden Minderbegüterte aus Städten und Dörfern vertrieben. Gutverdienende haben jedoch kein Anrecht auf günstige Genossenschaftswohnungen. Dass die Mieten energetisch sanierter Wohnungen, durch Bund, Kantone oder Gemeinden subventioniert, nicht erhöht werden dürfen, ist selbverständlich. Und Pensionskassen sind von Negativzinsen zu verschonen. Eine Annahme der Initiative will weiter steigende Leerwohnungen durch Spekulation stoppen.

Frieda Klar, Kirchberg