Die Migros in Aadorf bleibt für vier Wochen geschlossen, da sie komplett saniert wird.
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23.01.2020 06:55

In nur vier Wochen: Neue Migros mit mehr Self Service-Kassen

Ein neues Konzept, neue Farben, neue Infrastruktur – es ist eine organisatorische Meisterleistung, die aktuell in der Migros Aadorf über die Bühne geht. Vier Wochen bleibt der Laden geschlossen, bevor er komplett neu wiedereröffnet. Planer, die direkt am Bau beteiligt sind, verraten mehr.

Aadorf Es ist einiges los auf der Baustelle der Migros in Aadorf. Der Lebensmittelladen wurde komplett ausgehöhlt, alles wird neu. Und dies innert nur viereinhalb Wochen, in denen das Geschäft für die Bevölkerung geschlossen bleibt. «Auf 52 kam ich, als ich letzten Montag die Arbeiter auf der Baustelle zählte», erzählt Thomas Brülisauer, Projektleiter Baumanagement der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Eine organisatorische Meisterleistung, wie Bauleiter Patrick Isepponi sagt.

Monatelange Vorbereitung

«Die Vorbereitungen für die Arbeitseinsatzpläne begannen bereits letzten August. Seit eineinhalb Wochen wird nun gebaut und die Arbeiter müssen alle aneinander vorbeikommen, damit in drei Wochen wieder eröffnet werden kann.» Ein straffer Zeitplan, doch die Verantwortlichen sind optimistisch. «Wir haben einen Stichtag zur Wiedereröffnung festgelegt, weil Bevölkerung und Mitarbeiter wissen wollen, wann es weiter geht», erklärt Massimo Mert, Filialleiter der Migros Aadorf. Trotz Veränderungen habe es keine Entlassungen gegeben, so Mert. Für die Kunden wird sich einiges verbessern. «Neben einer komplett neuen Infrastruktur werden die Gänge für die Kunden grösser und der Laden übersichtlicher», erklärt Silke Seichter, Leiterin Baukommunikation der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Zudem werde das neue Migros-Konzept, welches alle paar Jahre angepasst werde, umgesetzt. «Die Abteilungen sind neu bebildert», so Seichter. Der Migros-Charakter soll dadurch erkennbar werden, dass dieselbe Anordnung der Abteilungen, dieselben Wandfarben und Böden zu finden sind. Von den sechs bedienten Kassen, die die alte Migros hatte, werden drei verschwinden. «Dafür gibt es neu je zwei Self-Checkout und Self-Scanning-Kassen», erklärt Filialleiter Massimo Mert.

Neuste Vorschriften und Komfort

Der Kundenstrom werde durch die neue Aufteilung im Gegensatz zu vorher gespiegelt, die Kassen kommen dorthin, wo vorher der Eingang war. Auch die Technik erfordere einiges an Optimierung. «Die Fluchtwege wurden breiter und es wurden spezielle Lüftungen für den Brandfall installiert. Somit erfüllen wir alle brandschutztechnischen Vorschriften», bestätigt Projektleiter Thomas Brülisauer. Investiert die Migros, weil in den letzten Monaten in Aadorf auch der Coop und Aldi totalsaniert wurden? «Wir haben die Gesamtsituation in Aadorf angeschaut, doch unsere Filialen werden sowieso alle zehn bis 15 Jahre überprüft. Aadorf stand schon seit längerem auf dem Plan», so Brülisauer.

Jana Cucchia