Schweizer Reisende mit Reiseziel China kommen nicht mehr um die Schutzmasken herum.
1/1 Schweizer Reisende mit Reiseziel China kommen nicht mehr um die Schutzmasken herum.
13.03.2020 15:50

Coronavirus: Bund zieht Reissleine

Nach der Stadtabriegelung in Wuhan und der nationalen Quarantäne in Italien ergreift nun auch die Schweiz Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Eben hat der Bundesrat die neusten Richtlinien bekanntgegeben. Und diese sprechen eine klare Sprache.

Region Der Bundesrat hat beschlossen, dass alle Schulen bis zum 4. April geschlossen bleiben und Veranstaltungen mit über 100 Personen verboten werden. In Restaurants dürfen nicht mehr als 50 Personen sitzen. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eröffnet die Medienkonferenz des Bundesrates mit den Worten: «Die Situation ist ernst. Alle Massnahmen, die ergriffen werden, dienen dem Ziel die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen», so die Bundesrätin. Für die Wirtschaft gibt es ein Lichtblick: Rund 10 Milliarden Franken sollen als Soforthilfe investiert werden. In der Schweiz sind per 12. März 1009 Coronavirus-Fälle bestätigt. In 116 weiteren positiven Fällen fehlt noch der zweite Test. Bislang sind in der Schweiz sieben Todesfälle zu verzeichnen.

Jana Cucchia