Alles rund um den Coronavirus in der Region
1/1 Alles rund um den Coronavirus in der Region
08.04.2020 18:56

Lockdown wird um eine Woche verlängert

Der Lockdown in der Schweiz wird bis am 26. April verlängert. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch an einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Danach solle eine schrittweise Lockerung folgen.

Läden und Schulen bleiben somit länger geschlossen. Danach will der Bundesrat den Lockdown schrittweise lockern und die Wirtschaft langsam wieder hoch fahren. Dies hat er am Mittwoch beschlossen. In den vergangenen Wochen wurde immer mehr kritische Stimmen laut, die die Auflösung der Sperren in der Schweiz fordern. Dies wegen den Folgen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit steigt wegen des Virus an und lag Ende März um die drei Prozent. Wie genau die Pläne des Bundes zur Lockerung des Lockdowns sind ist noch unbekannt. "Es geht darum abzuschätzen, wie die Entwicklung dieser Epidemie weitergeht. Die Zahlen erlauben keine genauen Vorhersagen. Die Beurteilung sieht aber eher wieder positiv aus", sagte Daniel Koch, Delegierter des BAG am Mittwoch an der Pressekonferenz.

Am Mittwochmorgen lagen dem Bundesamt für Gesundheit 22 789 bestätigte Fälle von Infizierten und 705 von Personen die gestorben sind vor. Seit einige Tagen flacht die Infektionskurve ab. Wie Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Mittwoch sagte, hätten die Massnahmen in der Schweiz Wirkung gezeigt. Und auch wenn der Bundesrat weiterhin zur Vorsicht und Aufrechterhaltung der Disziplin mahnt, werde nun "der Lichtschein am Ende des Tunnels sichtbar", wie Innenminister Alain Berset sagte. Noch ist die Krise aber nicht ausgestanden und die Vorschriften des Bundes sollten weiterhin eingehalten werden.

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Wiler Weinstrasse wird wegen Corona um ein Jahr verschoben

Seit Monaten arbeitet das 8-köpfige Organisationskomitee an der Planung und Organisation der 3. Wiler Weinstrasse. Nun ist klar, der Anlass kann in diesem Jahr wegen des Coronavirus nicht stattfinden.

Das OK hatte bereits schriftliche Zusagen von über 50 Weinproduzenten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien, welche für die grosse Degustation unter freiem Himmel persönlich vor Ort gewesen wären. Doch leider kann im Herzen der Altstadt von Wil die dritte Durchführung der Wiler Weinstrasse erst im neuen Jahr, am Freitag, 28. Mai 2021 stattfinden, schreiben die Verantwortlichen.

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Wegen Ferien: Mehr Betrieb auf Spielplätzen

Die Kantonspolizei St.Gallen hat vom Montagmorgen bis Dienstagmorgen 47 Einsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Im zwischenmenschlichen Bereich musste zehn Mal interveniert werden. Hinzu kamen zwei Meldungen von Einbruchdiebstählen.

Der erste Ferientag führte zu vermehrten Hinweisen, dass sich mehrere Elternteile zusammen mit ihren Kindern auf Spielplätzen aufhielten. Ähnliche Meldungen betrafen Schulhäuser oder Plätze, auf welchen sich mehrere Jugendliche aufhielten. Die Kantonspolizei St.Gallen suchte mit den Betroffenen das Gespräch. Dabei konnte ihnen erklärt werden, dass die Regeln auch auf Spielplätzen in Überbauungen oder Quartieren gelten. Grösstenteils zeigten die Kontrollierten Verständnis für die Wichtigkeit der geltenden Regeln. Etwas überdurchschnittlich mussten die Kantonspolizei im zwischenmenschlichen Bereich intervenieren. Bei zwei Einschleichdiebstählen wurde unter anderem ein E-Bike gestohlen.

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Sportanlagen und Skatepark werden gesperrt

Unter der Leitung der Stadtpräsidentin hat die städtische Arbeitsgruppe die Massnahmen für die Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen des Bundes weiter verstärkt. Darauf aufmerksam soll zusätzlich eine städtische Plakatkampagne machen.

Die Sportanlage Lindenhof und der Skatepark Bergholz werden gesperrt. Dies teilt die Stadt Wil mit. Trotz klarer Anweisungen hätten in den beiden Sportanlagen immer wieder grössere Gruppen aufgelöst werden müssen. Deshalb werden die Anlagen nun mit Baugitter abgesperrt. Zudem finden verstärke Kontrollen durch Sicherheitsleute sowie die Polizei statt. Auch am Stadtweier und der Allee sind Kontrollorgane verstärkt präsent. Die Polizei ist angewiesen, bei Zuwiderhandlungen gegen die Corona-Massnahmen Bussen aussprechen.

Weiter stellt die Stadt Wil an frequentierten Stellen Plakate auf, mit welchen die Einwohnenden der Stadt Wil dringend darum gebeten werden, das Zuhause nur in notwendigen Angelegenheiten zu verlassen. Sie sollen dazu beitragen, die Wichtigkeit dieser Anweisungen zu erkennen, damit keine weiteren Einschränkungen vom Bund verfügt werden müssen.

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****7200 Voranmeldungen für Kurzarbeit****

Nachdem der Bundesrat am 16. März 2020 die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ausgerufen hat, sind beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton St.Gallen bereits rund 7200 Voranmeldungen von Betrieben für Kurzarbeit eingetroffen.

Das Amt unternimmt in der aktuellen Situation alles, um betroffene Betriebe und Angestellte zu unterstützen. Gemäss einer Hochrechnung der sechs St.Galler RAV haben sich seit dem 16. März 2020 zudem rund 1'500 Stellensuchende neu angemeldet.

Seit dem 17. März 2020 stehen auch im Kanton St.Gallen viele Geschäfte und Betriebe still. Beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen sind seit diesem Datum rund 7'200 Voranmeldungen von Betrieben für Kurzarbeit eingetroffen (Stand 1. April 2020). Zum Vergleich: Für den ganzen Monat Januar hatte das Amt noch 20 Voranmeldungen verzeichnet.

 Um den Ansturm bewältigen zu können, wurde das Team zur Bearbeitung der Voranmeldungen intern innert kürzester Zeit massiv aufgestockt. Per Ende März 2020 haben rund 4'300 Gesuchsteller bereits eine Verfügung erhalten, die sie zum Bezug von Kurzarbeitsentschädigung berechtigt. Seit dem 1. April 2020 sind die Auszahlungen der Kurzarbeitsentschädigungen nun angelaufen.

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****14 Einsätze wegen Personenansammlungen****

In der Zeit zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen mit insgesamt 31 Fällen im Zusammenhang mit der Corona-Problematik beschäftigt gewesen.

Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen führten wiederum diverse Kontrollen bezüglich der aktuellen Lage durch und gingen zudem verschiedenen Hinweisen der Bevölkerung nach. Bei 14 Einsätzen mussten kleinere Personenansammlungen nochmals sensibilisiert oder nötigenfalls weggewiesen werden. In zwei weiteren Fällen wurden mehrere Jugendliche gebüsst, welche sich nicht an die geltenden Bestimmungen hielten. Bei zwei Kontrollen konnte vor Ort niemand mehr angetroffen werden. Aufgrund von Hinweisen wurden drei Imbiss-Lokale kontrolliert. Bei zweien war alles in Ordnung, in einem Fall befanden sich Personen im Lokal, welche weggewiesen werden mussten. Weiter wurde ein Verkaufsgeschäft überprüft, wobei alles in Ordnung war. Auch bei der Kontrolle einer Firma, bei der angeblich die Hygienemassnahmen nicht eingehalten werden sollen, konnte nichts beanstandet werden und die Regeln wurden vorbildlich eingehalten. Im zwischenmenschlichen Bereich musste vier Mal interveniert werden. Zudem kam es zu einem Einbruch.

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Tannzapfe-Cup ist abgesagt

Der Schweizerische Turnverband STV, wie auch der Thurgauer Turnverband TGTV haben entschieden, alle Anlässe und Wettkämpfe bis Ende Juni abzusagen.

Man folge damit den Empfehlungen, da uns die Gesundheit aller Beteiligten ein grosses Anliegen ist, heisst es von den Verantwortlichen. Somit müsse man mit grossem Bedauern den 29. Tannzapfe-Cup vom 6. Juni 2020 absagen. Eine Verschiebung sei aufgrund der momentanen Unsicherheiten und dem dichten Programm im Herbst nicht möglich.

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****Gruppe Jugendlicher gebüsst****

In der Zeit zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen mit 22 Einsätzen bezüglich der aktuellen Coronavirus-Problematik beschäftigt gewesen.

Die Kantonspolizei St.Gallen führte erneut diverse Kontrollen im gesamten Kantonsgebiet durch. Mehrmals wurde die Polizei telefonisch über Gruppentreffen informiert. Zweimal konnte vor Ort niemand mehr angetroffen werden, vier Mal mussten kleinere Gruppen auf die aktuellen Regeln aufmerksam gemacht werden. In einem Fall wurde eine Gruppe Jugendlicher gebüsst, welche sich nicht an die momentanen Auflagen hielt. Die Kontrolle diverser Geschäfte zeigte, dass noch gewisser Nachholbedarf bei der korrekten Absperrung von gewissen Produktekategorien vorhanden ist. Die Kantonspolizei St.Gallen erlebt aber eine freundliche Zusammenarbeit und trifft vielerorts auf Verständnis. Im zwischenmenschlichen Bereich musste sechs Mal interveniert werden. Einbrüche waren keine zu verzeichnen.

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****Berufs- und Laufbahnberatung bietet Telefonberatungen an****

Für Jugendliche sind Berufswahl- und Lehrstellensuche während der Corona-Krise erschwert. Viele Betriebe stehen vor völlig neuen Herausforderungen.

So müssen vereinbarte Schnupperlehren verschoben oder unter eingeschränkten Bedingungen durchgeführt werden (social distancing). Auch die Lehrstellenvergabe ist im Moment nur eingeschränkt möglich. Die Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) haben sich bereits auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen geeinigt und wollen negative Auswirkungen auf die Berufsbildung vermeiden. An möglichen Lösungen wird gearbeitet.

Damit die Schülerinnen und Schüler am Thema dranbleiben und unterstützt werden können, bietet die Berufs- und Laufbahnberatung Beratungen per Telefon, per E-Mail oder per Chat (auf der Webseite) an. Auch für Erwachsene werden Telefonberatungen angeboten. Infos unter: Info.blbwil@sg.ch, www.berufsberatung.sg.ch

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****Musikschule Wil organisiert Balkonkonzert****

Zahlreiche Musikschülerinnen und Musikschüler der Stadt Wil geben am kommenden Freitag ein Konzert. Sie werden die Fenster und Türen von Wohnungen, Balkonen und Terrassen öffnen und zuhause auf ihren Instrumenten das Lied „Freude schöner Götterfunken“ von Ludwig van Beethoven spielen.  

"Die Musikschule Wil möchte so ein Zeichen des Miteinanders und der Hoffnung setzen", sagt Musikschulleiter Urs Mäder. Die Idee stammt von Musiklehrer Andreas Signer, welcher Noten für die verschiedenen Instrumente erstellt hat.

„Freude schöner Götterfunken“ erklingt am Freitag, 3. April 2020, um 18 Uhr. Das Stück wurde ausgewählt, weil Beethoven in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag feiern würde und weil die Melodie für alle Schülerinnen und Schüler gut spielbar ist. Auch Nicht-Musikschülerinnen und Nicht-Musikschüler sind eingeladen, mitzuspielen. Die Noten sind auf der Website der Musikschule unter www.mswil.ch abrufbar.

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****Unterhaltungsabend der Musikgesellschaft Sirnach ist abgesagt****

Infolge der Covid-19-Epidemie hat die Musikgesellschaft Sirnach ihren geplanten Unterhaltungsabend am 2.Mai 2020 abgesagt.

 Das vom Bundesrat erlassene Verbot von Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen bis Ende April 2020 liess der Musikgesellschaft Sirnach keine andere Wahl, als ihren Unterhaltungsabend vom 2.Mai 2020 abzusagen. Der gesamte Verein bedauert diesen Entscheid sehr. Der Unterhaltungsabend ist doch jeweils der Höhepunkt des Vereinsjahres und zudem wurden bereits viele Stunden in die Vorbereitung sowie Proben investiert.

Die Musikgesellschaft Sirnach blickt aber auch bereits mit Vorfreude und Hoffnung auf den Frühsommer. Sollte es die Situation rund um die Covid-19-Epidemie dann wieder zulassen, plant die Musikgesellschaft Sirnach einigen Sommerkonzerte durchzuführen. Aktuelle Informationen zu den Anlässen der Musikgesellschaft Sirnach können jederzeit auf der Vereinshomepage www.mgsirnach.ch abgerufen werden.

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****Sitzbereich für Gäste trotz Verbot zugänglich****

In der Zeit zwischen Samstag- und Sonntagmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen mit insgesamt 59 Fällen im Bezug zum Coronavirus beschäftigt gewesen.

Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen insbesondere am schönen Samstagnachmittag unzählige Meldungen von Personenansammlungen ein. Den Hinweisen wurde wenn immer möglich nachgegangen. An vielen Orten, welche der Kantonspolizei St.Gallen gemeldet wurden, konnten entweder keine Personen mehr angetroffen werden oder die Anwesenden hielten sich an die geltenden Regeln. Zwölf uneinsichtige, meist jüngere Personen, wurden von Örtlichkeiten weggewiesen. Acht Personen wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt.

In der Samstagnacht mussten die Patrouillen gleich dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. Eine Gruppe Jugendliche beschädigte einen SBB-Billettautomaten, eine andere drückte eine Parkplatztafel um. Ausserdem konnte eine Gruppe Jugendlicher beobachtet werden, die Strassenpfähle ausriss. Bei allen Fällen konnten die Jugendlichen gestellt werden. Sie zeigten sich mehrheitlich uneinsichtig.

Auch Meldungen zu Fehlverhalten von Geschäften gingen zahlreich ein. In den meisten Fällen konnten keine Verstösse festgestellt werden.

  • Bei einem Take Away Lokal musste festgestellt werden, dass der Sitzbereich für Gäste immer noch zugänglich war. Der Betreiber wurde ermahnt und musste den Bereich absperren.  
  • Nach Hinweisen rückte eine Patrouille zum Ladenlokal eines Detailhändlers aus. Da keine Zutrittskontrollen erfolgten, konnten im Innern zu viele Personen festgestellt werden. Nach einem Gespräch mit dem Verantwortlichen versicherte dieser, in Zukunft die Personenanzahl zu kontrollieren.  

Im zwischenmenschlichen Bereich musste die Kantonspolizei St.Gallen achtmal intervenieren. Einbrüche gab es keine zu verzeichnen.

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****Keine Stimmabgabe an der Urne wegen Coronavirus****

Am 19. April 2020 findet der zweite Wahlgang für den St.Galler Regierungsrat statt. Um persönliche Kontakte zwischen Stimmberechtigten und den Stimmbüromitgliedern zu minimieren sowie Menschenansammlungen zu vermeiden, ist die persönliche Stimmabgabe an der Urne ausnahmsweise nicht möglich.

Teilweise wurden bereits Stimmrechtsausweise gedruckt, welche die Urnenöffnungszeiten der Gemeinde enthalten. Die Urnenöffnungszeiten gelten nicht mehr, die Stimmrechtsausweise bleiben für die briefliche Stimmabgabe aber gültig. Es ist wichtig, dass Sie das Stimmcouvert bis spätestens Sonntag, 11.30 Uhr, in den Briefkasten der Stadtverwaltung beim Rathaus einwerfen oder frühzeitig der Post übergeben. Es gilt zu beachten, dass der Postrücklauf mit B-Post bis zu 5 Tage dauern kann.

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****Mehrere Erotikbetriebe kontrolliert****

In der Zeit zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen mit insgesamt 18 Fällen mit Bezug zum Coronavirus beschäftigt gewesen.

Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen kontrollierten mehrere Erotikbetriebe, wobei nirgends Verfehlungen festgestellt wurden. Weiter gingen einige Anrufe bezüglich zu grosser Menschengruppen ein. Kontrollen an den besagten Orten konnten dies aber nicht bestätigen. Besorgte Bürger baten um eine Kontrolle eines Take-aways bezüglich Hygienevorschriften. Diese wurden jedoch vorbildlich eingehalten. Bei einem Restaurant musste interveniert werden, weil Personen immer noch dort ihr Essen verzehrten. Des Weiteren musste ein Strassen-Verkaufsstand geschlossen werden, bei dem nicht lebensnotwendige Dinge zum Verkauf angeboten wurden. Im Grossen und Ganzen hielt die St.Galler Bevölkerung jedoch die aktuellen Regeln gut ein. Im zwischenmenschlichen Bereich musste die Polizei dreimal intervenieren. Zudem ist es zu einem Einbruch gekommen.

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****Kanton baut drei Corona-Konsultationszentren****

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Bau von drei regionalen Konsultationszentren in Auftrag gegeben. Während sich für die Bevölkerung am Ablauf bei Symptomen nichts ändert, sollen die Zentren die Ärzteschaft entlasten. Diese Zentren werden in St.Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona in diesen Tagen aufgebaut. Die Konsultationszentren können nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden.

Kanton Zutritt zu den drei neuen Konsultationszentren erhält nur, wer vorgängig durch die Hausärztin oder den Hausarzt angemeldet wurde und sich ausweisen kann. Wer ohne Terminreservation vor Ort erscheint, kann nicht behandelt werden. Dies teilt der Kanton St. Gallen mit. Personen, die schwere Symptome zeigen oder zu der besonders gefährdeten Gruppe gehören, sollen sich zuerst telefonisch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt anmelden. Falls aus Sicht der Ärzteschaft eine Konsultation notwendig ist, wird die Hausärztin oder der Hausarzt die Person bei einem Konsultationszentrum anmelden, falls die Praxis keine weiteren Patienten aufnehmen kann. Anschliessend erhält die betroffene Person einen Termin in einem Konsultationszentrum. Die drei Konsultationszentren werden auf dem Areal der Olma-Messen St.Gallen, im Sportzentrum Riet in Sargans und im Sportzentrum Grünenfeld in Rapperswil-Jona in Betrieb genommen. Geschultes Personal wird am 31. März 2020 den regulären Betrieb in den drei Zentren aufnehmen.

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****Kurzarbeit beim FC Wil ****

Wil Entsprechende Gespräche mit den Spielern und Trainern der ersten Mannschaft und allen anderen von Kurzarbeit Betroffenen wurden laut den FC Wil Verantwortlichen bereits geführt. Die Kurzarbeit gilt bis auf weiteres, die Dauer hängt vom Verlauf der Virus-Krankheit ab.

Der gesamte Trainingsbetrieb bleibt eingestellt. Der FC Wil 1900 ruft die Bevölkerung nun dazu auf, die Massnahmen des Bundesrates weiterhin aktiv zu unterstützen und bedankt sich bei allen Menschen, die sich tatkräftig für das Gemeinwohl einsetzen.

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****Thurcom erhöht Internetgeschwindigkeit****

Ab sofort erhöht die Thurcom die Internetgeschwindigkeit bei allen Kundinnen und Kunden auf 100 Mbit/s. Damit reagiert die Kommunikationsdienstleisterin der Technischen Betriebe Wil (TBW) auf die zunehmende Tätigkeit im Homeoffice.

Region Von der höheren Geschwindigkeit profitieren alle Kunden, welche im Moment ein Abo mit weniger als 100 Mbit/s besitzen. Dies teilt die Stadt Wil mit. Das Upgrade wird automatisch, kostenlos und ohne Mindestvertragsdauer durchgeführt. Die Abo-Beträge bleiben in dieser Zeit unverändert und für Kunden entstehen keine Mehrkosten. Damit stellt die Thurcom sicher, dass die Kundinnen und Kunden auch in dieser Zeit immer erreichbar bleiben.  

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****Waren den Wiler Wochenmarkt jetzt online bestellen****

Wil Das Bestellformular wird wöchentlich angepasst. Diese muss neu jeweils bis Mittwochabend um 20 Uhr bei der Stadt eingereicht sein. Alle Informationen gibt es unter www.stadtwil.ch/coronavirus.

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****Betrüger nutzen Corona-Virus aus****

Traurig aber wahr – es gibt Betrüger, welche die gegenwärtige Unsicherheit aufgrund der Corona-Infektionen für betrügerische Machenschaften missbrauchen.

Jonschwil Traurig aber wahr – es gibt Betrüger, welche die gegenwärtige Unsicherheit aufgrund der Corona-Infektionen für betrügerische Machenschaften missbrauchen. Wie die Gemeinde Jonschwil mitteilt, versuchten in der Region Wil bereits erste Betrüger Senioren zu kontaktieren.

Es wird deshalb darauf aufmerksam gemacht, nur Helfern zu vertrauen, die man persönlich kennt oder die einen Ausweis oder Schreiben der Gemeinde vorweisen können. Den Helfern sollte auf keinen Fall an der Haustür gezahlt werden - die Gemeinde stellt erst im Nachhinein eine Rechnung zu - oder Kreditkarten mitgegeben werden. Weiter rät die Gemeinde, vorsichtig bei Telefonanrufen zu sein und keine persönlihcen Daten bekanntzugeben. Kinder sollten nur von Personen betreut werden, die man persönlich kennt und denen man vertraut. Und zuletzt soll auch niemand in die Wohnung gelassen werden, den man nicht kennt oder der keinen Ausweis vorweisen kann.

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****Technische Betriebe liefern Mahlzeiten für Thurvita-Bewohner*****

Mitarbeitende der Technischen Betriebe Wil sind derzeit als Fahrer für den Thurvita-Spitex-Mahlzeitendienst im Einsatz. Dies weil sie zurzeit freie Kapazitäten haben.

Wil Normalerweise nehmen die Mitarbeiter der Technischen Betriebe Wil (TBW) Montagen und Wartungen von Gasapparaten vor. Wegen des Coronavirus entfallen zurzeit viele dieser Arbeiten. Wie die Thurvita mitteilt, fahren die Mitarbeiter der Technischen Betriebe nun gekochte Mahlzeiten für die Bewohner von Thurvita aus. Sie holen die Gerichte in der Thurvita-Küche und bringen sie zu den Kunden nach Hause. Aufgrund der Gefahrenlage im Zusammenhang mit dem Coronavirus müssen besonders viele alte Menschen zuhause bleiben. Sie nutzen vermehrt den Mahlzeitendienst, heisst es in der Mitteilung von Thurvita. Üblicherweise würden Freiwillige die Mahlzeiten ausliefern. Doch da diese fast alle über 65 Jahre alt seien, müssten sie zu ihrem eigenen Schutz zuhause bleiben.   

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****Thurgauer Gesangsfest 2020 abgesagt****

Region Das Organisationskomitee bedauert diesen Schritt ausserordentlich, liefen doch alle Vorbereitungsarbeiten perfekt und zeitgerecht ab und die Vorfreude auf das Fest war gross bei allen Sängerinnen und Sängern im Kanton und angrenzenden Gebieten. Einen solch grossen Anlass weiter zu planen unter den gegebenen Umständen war aber schlicht unmöglich und verantwortungslos. Die Chöre können schon seit bald zwei Wochen nicht mehr proben; damit fehlt die wichtigste Grundlage für eine optimale Darbietung. Aber auch das OK kann nicht mehr tagen, was die Entscheidungsfindung im letzten Stadium der Vorbereitung extrem erschweren würde. Mit der Mobilmachung von Teilen der Armee zur Unterstützung der Pflegeeinrichtungen sei den Verantwortlichen letztlich auch die Infrastruktur weggebrochen, da die Armee die Gebäulichkeiten und den vorgesehenen Festplatz selbst braucht. Eine Verschiebung des Thurgauer Gesangfests auf das Jahr 2021 habe man andiskutiert, jedoch konnten in der kurzen Zeit die notwendigen Abklärungen noch nicht getroffen werden. 

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****Stadt Wil lockert wegen Coronavirus die Zahlungsbedingungen****

Aufgrund der besonderen Situation wird die Zahlungsfrist für Rechnungen der Stadt und der Technischen Betriebe bis auf Weiteres auf 90 Tage verlängert. Dazu kommen weitere Neuigkeiten rund um die aktuelle Situation.

Wil Für bereits gestellte Rechnungen der Stadt und der Technischen Betriebe sind auf Nachfrage ein Aufschub sowie Ratenzahlungen möglich. Auf neue Rechnungen wird eine Zahlungsfrist von 90 Tagen gewährt. Mahnungen werden zurzeit zurückhaltend versandt. Vorderhand gibt es keine Betreibungen oder Betreibungsandrohungen. Ein Antrag für einen Aufschub oder eine individuelle Lösung ist per E-Mail an stadtkasse@stadtwil.ch oder kundendienst@tb-wil.ch zu stellen.

Von diesen Massnahmen ausgenommen, sind die Rechnungen des Steueramtes. Die Veranlagungsverfügung und die Schlussrechnungen werden nach wie vor mit der 30-tägigen gesetzlichen Zahlungsfrist versandt. Ratenzahlungen können mit dem Steueramt (steueramt@stadtwil.ch) ebenfalls vereinbart werden. Die Steuerbehörde kann aber nicht auf die Erhebung von Verzugszinsen verzichten, da diese ebenfalls gesetzlich vorgegeben sind.

Die Stadtkasse wird ihrerseits Zahlungen für Lieferantenrechnungen und bezogene Dienstleistungen soweit als möglich vorziehen und nicht die üblicherweise geltende 30-Tage-Zahlungsfrist abwarten.

Verlängerung der Frist zur Abgabe der Steuererklärung

Die Einreichungsfrist der Steuererklärung von Nicht-Erwerbstätigen und unselbständig Erwerbenden ist vom Kanton St.Gallen bis am 31. Mai 2020 verlängert worden. Für selbständig Erwerbende gilt schon bis anhin der 31. Mai 2020 als Einreichungsfrist. Bei Bedarf ist es möglich, darüber hinaus Fristverlängerungen zu erhalten. Informationen dazu gibt es auf www.steuern.sg.ch.

Betreibungsamt

Aufgrund des vom Bundesrat verfügten Rechtsstillstandes können zurzeit keine Pfändungen vollzogen und keine Betreibungsurkunden zugestellt werden. Betreibungsauskünfte können online, telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Die dazugehörigen Unterlagen sind per E-Mail einzureichen.

Kaminfegerarbeiten

Die Kaminfeger werden vom kantonalen Führungsstab zum jetzigen Zeitpunkt angehalten, ihre Arbeiten in den gewohnten Touren weiterzuführen. Es handelt sich bei diesen Arbeiten um eine sicherheitstechnische Dienstleistung, welche von den bundesrätlichen Anordnungen nicht betroffen ist. Auch die Kaminfeger müssen die Hygienevorschriften zwingend einhalten.

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****Hotline für Nachbarschaftshilfe in Betrieb****

Der Zivilschutz betreibt seit heute Morgen eine Hotline für die Stadt Wil. Diese steht für Hilfesuchende zur Verfügung und für Menschen, die Hilfe anbieten können. Die Telefonnummer lautet 071 914 45 00.

Wil Helfen Sie sich untereinander. Falls jemand zusätzlich Hilfe braucht oder gerne helfen würde, sorgen die Zivilschutzdienstleistenden für die Vermittlung der Hilfe. Die Betriebszeiten der Hotline sind von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr. Für allgemeine Fragen zum Coronavirus zum Beispiel in Bezug auf die Gesundheit, die Arbeit, die Schule oder sonstige Bereiche steht die Infoline des Kantons St.Gallen unter der Telefonnummer 058 229 22 33 oder infoline@sg.ch zur Verfügung. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

****Das Kantonale Schwingfest in Dussnang ist auf 2021 verschoben****

Aufgrund der aktuellen Lage ist an ein Schwingfest anfangs Mai nicht zu denken. Aus diesem Grund hat der Vorstand des Thurgauer Schwingerverbandes entschieden, das 115. Kantonale Schwingfest um ein Jahr auf den 2. Mai 2021 zu verschieben.

Dussnang Wer hätte gedacht, dass ein winziges Virus sogar die «Bösen» stoppen kann. Da es sich beim Schwingen bekanntlich um eine Sportart mit massivem Körperkontakt und entsprechender Ansteckungsgefahr handelt, dürfen bis Ende April keine Trainings im Schwingkeller stattfinden. Auch wenn ab Mai die Massnahmen des BAG gelockert werden sollten, wäre es unverantwortlich, untrainiert in die Wettkampf-Saison zu starten.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit

Bis heute konnten für das Fest bereits über 2'200 Tickets im Vorverkauf abgesetzt werden. Diese Buchungen behalten ihre Gültigkeit. Die Gäste müssen vorerst nichts unternehmen, ausser sich den 2. Mai 2021 in die Agenda einzutragen und ihre Tickets gut aufzubewahren. Wie sich die Verschiebung auf die restlichen Bereiche des Festes auswirkt, wird vom OK in den nächsten Wochen ausgearbeitet und bei Bedarf kommuniziert

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****Wegen Corona: Waren des Wochenmarkts jetzt auf Vorbestellung****

Der Wochenmarkt am Samstag findet gemäss den Weisungen des Bundesrats nicht statt. Die Stadt Wil hat in Zusammenarbeit mit den Marktfahrenden einen Bestellservice organisiert.

Wil Mit dem Bestellservice kann jeweils bis Freitag um 11 Uhr ein Paket anhand einer Sortimentsliste vorbestellt werden. Dieses kann am Samstagvormittag im Hofdepot abgeholt werden. Der Mindestabstand ist auch dabei jederzeit zwingend einzuhalten. Das Bestellformular ist auf der Website der Stadt Wil oder direkt hier zu finden.

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****Stadtpräsidentin Susanne Hartmann appelliert dringend Mindestabstand einzuhalten****

Leider halten sich zahlreiche Menschen nicht an die Weisungen des Bundesrats. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ruft nun eindringlich dazu auf, den Mindestabstand von zwei Metern immer und überall einzuhalten. Für Menschen, die Hilfe benötigen, wird ab morgen Freitag eine Hotline angeboten.

Wil Die Übertragung des Coronavirus in der Bevölkerung nimmt rasch zu. Die einschneidenden Massnahmen des Bundes zielen darauf ab, die Ausbreitung des Virus zu verzögern, besonders gefährdete Personen zu schützen und das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Wenn sich die Bevölkerung nicht an die Weisungen hält, drohen verschärfte Massnahmen wie eine Ausgangssperre. Halten Sie den Mindestabstand von zwei Metern auch im Freien ein.

Neu sind auch sämtliche Aussenräume der Sportanlagen geschlossen. Die Sicherheitskräfte werden das kontrollieren und Menschenansammlungen im Allgemeinen auflösen. "Jetzt gilt es wirklich ernst. Ich bitte alle inständig, Abstand zu halten", sagt Stadtpräsidentin Susanne Hartmann.

Hotline für Nachbarschaftshilfe

Damit die Einschränkungen in den nächsten Wochen gut gemeistert werden können, braucht es jetzt das Mitwirken aller. Die Stadt Wil bittet darum, einander zu helfen. Erhält jemand keine Hilfe oder bietet sich jemand für Nachbarschaftshilfe (z.B. Einkaufen) an, kann man sich ab morgen Freitag auf der Hotline mit der Telefonnummer 071 914 45 00 melden. Zivilschützer werden die Hilfsmassnahmen koordinieren. Die Betriebszeiten sind von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.

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****Helferinnen und Helfer gesucht****

Der Kantonale Führungsstab des Kantons Thurgau bittet die Bevölkerung um dringliche Unterstützung. In verschiedenen Bereichen sind Freiwillige gesucht.

Thurgau Um das Gesundheitswesen zu stärken sind Personen gesucht, die bereit wären, freiwillige Einsätze zu leisten. Gefragt sind sowohl Personen mit einem medizinischen Hintergrund als auch solche, die bereit wären in anderen Bereichen Unterstützung zu bieten, etwa Transport, der Reinigung, in der Küche oder in der Logistik. Aus einem gemeinsamen Personalpool sollen Spitäler, Gemeinden und Institutionen alimentiert werden.

In Frage für einen Einsatz kommen gesunde Personen unter 65 Jahren, die keiner Risikogruppe angehören. Wer sich einen solchen Einsatz vorstellen kann, wird gebeten, seine Daten in folgendem Online-Formular anzugeben:

Hier gehts zum Online-Formular

Der Kantonale Führungsstab meldet sich bei Bedarf direkt bei den Freiwilligen. Weiter werden die Bevölkerung sowie Firmen gebeten, allenfalls vorhandene Lagerbestände an Hygienemasken oder FFP2/3-Masken den Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Meldungen machen Sie bitte an logistik-kfs@tg.ch.

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**** Corona bremst auch die Schwinger *****

Das Coronavirus bremst auch die Schwinger aus. Anfangs April wäre die Freiluftsaison gestartet und nun wird alles abgesagt oder verschoben. So auch das Toggenburger Verbandsschwingfest in Jonschwil.

Jonschwil Das Coronavirus macht auch den Schwingern zu schaffen. Nach dem Veranstaltungsverbot vom letzten Freitag, welches der Bundesrat ausgesprochen hat, folgte am Samstag auch noch ein nationales Trainingsverbot. Der Eidgenössische Schwingerverband sprach ein absolutes Trainingsverbot bis Ende April aus. Somit muss nun jeder Schwinger selber für sein Einzeltraining schauen und warten bis die Saison startet. Die Freiluftsaison wäre in der Nordostschweiz am 05. April 2020 am Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfest in Oberriet gestartet. Durch das Veranstaltungsverbot und der Notlage in der Schweiz sind nun alle Frühjahrsschwingfest abgesagt und werden teilweise verschoben. Dies betrifft auch das Toggenburger Verbandsschwingfest von Jonschwil, welches am letzten Aprilwochenende über die Bühne gegangen wäre. Der Toggenburger Schwingerverband hat sich zusammen mit dem OK in Jonschwil und dem OK für Magdenau 2021 abgesprochen und entschieden, dass Schwingfest in Jonschwil und Magdenau um je ein Jahr zu verschieben. Somit findet das Toggenburger Verbandsschwingfest im Jahr 2021 in Jonschwil und 2022 in Magdenau statt.

Daniel Bösch und seine Karriere

Eigentlich wollte Daniel Bösch seine Karriere in Jonschwil beenden. Nun macht ihm das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Auf die Anfrage, was er nun machen wird, antwortete er: «Ich lasse es noch offen, ob ich an einem anderen Schwingfest meine Karriere beende oder sofort.» Sicherlich bewegt in das Virus auch und seine Metzgerei öffnet in diesen Tagen, was ihn in der momentanen Situation auch fordert. Sicherlich wäre es schön, wenn man Daniel Bösch bei einem Schwingfest verabschieden könnte. Aber aktuell steht die Gesundheit auch bei ihm und seinen Mitmenschen an höchster Stelle.

Kranzfeste auf der Kippe

Verschiebungen und Absagen von Schwingfesten sind immer von finanziellen Verlusten geprägt. Damit diese Verluste möglichst klein gehalten werden können, hat sich der NOS Vorstand bereits am Samstag zu einer Sondersitzung getroffen. Die Kranzfestsaison startet am ersten Mai Wochenende mit dem Thurgauer Kantonalschwingfest, genau eine Woche nach dem bis jetzt bekannten Veranstaltungsverbot. Nun sucht man intensiv an einer Lösung, ob das Schwingfest überhaupt stattfinden kann oder nicht. Weiter steht auch eine Verschiebung wie bei den Frühjahresfesten als Option im Raum. Die Zürcher Schwinger seinerseits haben ihr Kantonalschwingfest, welches zwei Wochen nach dem Thurgauer Ehrentag stattfinden würde, bereits abgesagt und auf das Jahr 2021 verschoben. Auch das OK vom St. Galler Kantonalschwingfest von Ende Mai in Kaltbrunn prüft momentan solche Optionen. Denn wenn der Höhepunkt der Coronakrise, wie von den Experten vorausgesagt wird, erste Ende Mai ist, müssen auch die St. Galler Schwinger auf ihr Kranzfest verzichten. Mit einer schnellen Entscheidung können die einzelnen Kranzfeste sicher die finanziellen Ausgaben besser kontrollieren, als in einem kurzfristigen Fall. Sicher ist jetzt schon klar, bis das erste Schwingfest stattfindet, dauert es noch länger, als normal der Fall ist. Wann und wo die ersten Schwinger ihre Zweikämpfe wieder aufnehmen, steht momentan in den Sternen.

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**** Desinfektionsmittel zum selber machen *****

Auch in Wil ist es in den Apotheken nur noch schwer, an Desinfektionsmittel, Masken und Schutzhandschuhe zu kommen. So berichtet eine Leserin, dass am Donnerstagmittag so gut wie in ganz Wil alles ausverkauft gewesen sei. Anbei ein Rezept der WHO für Desinfektionsmittel zum selber machen.

  • Ethanol 96 Prozent: 830 ml
  • Wasserstoffperoxid 3 Prozent: 45 ml
  • Glycerin 98 Prozent: 15 ml
  • Abgekochtes Wasser: 110 ml

Herstellung: Vermischen Sie die Zutaten in einem verschliessbaren Behälter und schütteln Sie diesen gut durch.Anwendung: Verteilen Sie etwa eine Handvoll des selbstgemachten Desinfektionsmittels auf Ihrer Hand und verreiben Sie es gründlich. Achtung: Ethanol ist brennbar, und kann Haut und Augen reizen.

pd